
Dienstagabend zeigte unsere SG was in Ihr steckt. Mit 4:1 schlug unsere 1. Mannschaft den Favoriten aus Hörstel klar und agierte über weite Strecken klar auf Augenhöhe. Beide Mannschaften legten über das gesamte Siel ein hohes Tempo an den Tag. Verstecken wollte sich unsere Mannschaft nicht, sondern gestaffelt eng stehen und den Gast früh unter Druck setzen. Damit kam der SC Hörstel zunächst gar nicht klar und leistete sich im Spielaufbau oder im Mittelfeld erzwungene Ballverluste die unsere SG direkt in schnelle Angriffe umsetzte. Nach nicht ganz 7 Minuten nutzte Georg Michel eine Hereingabe volley zur 1:0 Führung. Ganze 5 Minuten später gewann unsere Truppe das Leder im Mittelfeld, spielte den Ball auf die Außen und von dort zu Jan Philipp Bähr der seinen Gegenspieler stehen ließ und zum 2:0 einschob. Eine starke Anfangsphase in der auch die sich bietenden Chancen eiskalt genutzt wurden. Nach 25 gespielten Minuten wurde der A-Ligist griffiger und wich Zweikämpfen durch schnelleren Passspiel besser aus da hier unsere SG einfach bissiger war. Unsere Mannschaft hatte nun einiges an Defensivarbeit zu leisten. Vor allem die Außenverteidiger Nicklas Haarmeier und Sören Schliek hatten einiges zu tun mit den schnellen Angreifern. Anbrennen tat da aber nichts denn unsere Defensive war wieder einmal richtig stark. Auch auf der Torlinie stand Jarne Wieschebrock absolut sicher. Trotzdem war der SC Hörstel ab der 25. Minute absolut tonangebend und es sah ein wenig danach aus als wenn das Siel kippen könnte. Nach 29 Minuten kam dann ein Ball durch und Jan Niestegge erzielte mit einem sehenswerten Schuss in den Giebel das 2:1. Dagegenhalten war angesagt. Unsere Truppe hatte jedoch viel Laufarbeit zu leisten denn Hörstel ließ das Leder gut laufen. Bis zur Pause hielt die SG Brochterbeck/Dörenthe aber das Ergebnis und hatte durch Ole Bieötter die große Chance das 3:1 zu erzielen. Wenn unsere 1. Mannschaft zum Angriff kam, wurde es für Hörstel auch direkt gefährlich. Nach der Pause machte zunächst wieder unsere Mannschaft Druck und arbeitete früh gegen den Ball. Auf der Außen wurde der Ball erobert in die Zentrale vors Tor gebracht, quer gelegt zu Michel Lagemann der nach einer Körpertäuschung die Murmel in den Giebel jagte. Es waren 6 Minuten gespielt. Die SG Brochterbeck/Dörenthe wurde aggressiver und ging wieder früher ins Pressing. Das öffnete auch ein paar Räume für den Gast aber in der Zentralen machten Florian Nitzborn, Florian Rahe und Jan Phillipp Bähr ein ganz starkes Spiel und sorgten immer wieder für Balleroberungen. Weiterhin stand unsere Defensive absolut sicher. Nach einer Balleroberung Höhe der Mittellinie ging Florian Rahe auf die Reise ,überlief die Verteidiger und überwand im 1 gegen 1 den Gästekeeper zum 4:1. Das 5:1 wäre in zwei Situationen möglich gewesen aber wäre dem Spielverlauf nicht gerecht gewesen. Auch wenn der Gast alles versuchte war er offensiv nicht in der Lage die SG Verteidigung zu knacken. So zieht unsere 1. Mannschaft in die 3. Runde des Kreispokals ein und das klar verdient. Technisch hatte der Gast Vorteile, auch spielte dieser schnellen Fußball. In den Zweikämpfen und spielerisch war es eine Partie auf Augenhöhe. Der Unterschied lag in unserer starken Defensivarbeit auf allen Positionen und die effektiven Angriffe. In der ganzen zweiten Halbzeit brachte Hörstel ganze 2 Bälle aufs Tor, die gehalten wurden. Unsere Angriffe fanden häufiger den Abschluss, auch wenn einige das Ziel deutlich verfehlten.
Es wäre absolut unfair Spieler hervorzuheben denn alle haben 100% gegeben und weder im Tempo, Biss oder Spielfreude nachgelassen. Auch die eingewechselten Spieler waren sofort bei 100% und es war kein Unterschied zu erkennen. Aber Florian Nitzborn und Nicklas Haarmeier haben eine unglaubliche Laufarbeit geleistet und teilweise harte Zweikämpfe für sich entschieden. Die sichere Verteidiger-Linie um den Routinier Steffen Klaas verteidigte alles weg. Die Mannschaftliche Geschlossenheit, das jeder für den anderen da war, hat den Ausschlag für die gezeigte Leistung gegeben. Diese Mentalität und Geschlossenheit wollen wir beibehalten und das soll uns auszeichnen.


















































